Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
wir bitten darum, das Thema „Räumlichkeiten für die Quartiersarbeit im Schildacker und in der ECA-Siedlung“ auf die Tagesordnung zu setzen.
Der Bedarf ist offensichtlich: In diesem Teil Haslachs fehlen geeignete Räume, um eine lebendige, nachbarschaftliche Quartiersarbeit leisten zu können.
Das Gebiet hat eine eigene Identität und eine besondere Bewohnerschaft, die sich deutlich von den angrenzenden Quartieren unterscheidet.
Bei der ursprünglichen Planung wurde dieser Bedarf allerdings nicht ausreichend berücksichtigt.
Aktuell bietet sich eine besondere Chance: Das Gebäude des Pavillons für alle, derzeit noch auf dem Kleineschholz-Gelände, könnte günstig erworben und für die Quartiersarbeit im Schildacker nachgenutzt werden.
Sowohl Fachleute aus der Quartiersarbeit als auch der Bürgerverein halten den Pavillon für gut geeignet.
Da der aktuelle Standort in Kleineschholz ohnehin bald aufgegeben werden muss, wäre das zudem wirklich eine nachhaltige Lösung.
Natürlich müssen die finanziellen und baurechtlichen Aspekte geprüft werden: vom Transport über die Neuaufstellung bis hin zum Anschluss an die Infrastruktur.
Auch eine Beteiligung der Freiburger Stadtbau wäre ausdrücklich zu begrüßen.
Der Pavillon ist zudem ein reiner Holzbau – er würde also auch gestalterisch und konzeptionell gut ins Quartier passen.
Mit dieser Nachnutzung könnten wir langfristig und kosteneffizient einen Ort der Begegnung, Beteiligung und Nachbarschaft schaffen – ein Zentrum, das die soziale Struktur im Schildacker stärkt und dort echtes Miteinander ermöglicht.
Gute solidarische Nachbarschaften sind zudem der beste Schutz gegen rechten Populismus, Hass und Rassismus. Auch das dürfen wir nicht vergessen.
Vielen Dank.